In Niedersachsen werden jetzt 50% aller Täter häuslicher Gewalt geschützt

Niedersachsen fördert erstmals Einrichtungen, die Täterarbeit leisten. Allein 2008 hat die Polizei in Niedersachsen rund 13 100 Fälle häuslicher Gewalt registriert. Unter den Tätern gibt es viele, die nicht zum ersten Mal zuschlagen. Um Frauen noch besser vor häuslicher Gewalt zu schützen, müssen die Täter lernen, anders mit ihren Aggressionen umzugehen. Sieben Einrichtungen, die ein sogenanntes Verantwortungstraining anbieten, werden 2010 mit insgesamt 140 000 Euro gefördert. Damit knüpft Niedersachsen das bereits bestehende Netz an Institutionen, die Schutz und Hilfe in Fällen häuslicher Gewalt anbieten, noch enger.Sozialministerin Aygül Özkan: „Die Gewaltspirale muss durchbrochen werden“

„Die Täter müssen lernen, sich mit ihrem gewalttätigen Handeln auseinanderzusetzen und Konflikte gewaltfrei zu lösen“, sagt Niedersachsens Sozialministern Aygül Özkan. „Nur so können wir die Gewaltspirale durchbrechen. Viele der betroffenen Frauen wollen sich nicht trennen. Sie wollen, dass ihr Partner aufhört, sie zu schlagen.“

Die Angebote der Täterberatungsstellen haben zwei Zielgruppen im Auge. Sie richten sich einerseits an die Männer, die ihr gewalttätiges Verhalten aus freien Stücken ändern wollen. Andererseits können auch die Strafverfolgungsbehörden Tätern in Fällen häuslicher Gewalt konkrete Auflagen machen und sie einer Täterberatungsstelle zuweisen.

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Auch so wird Politik an der Realität vorbei gemacht, Männer werden dämonisiert und Frauen von jeder Gewalttat freigesprochen.

Wenn Sie es nicht glauben, dann sollten Sie einmal ins Nachbarland England schauen, in dem derartige Initiativen nur noch geschlechtsübergreifend durchgeführt werden, weil eben sonst 50% der Täter übersehen wurden: Die Täterinnen.

Auch ein neuerer Artikel des renommierten Gewaltforscher M. Straus belegt anhand von 260 internationalen Studien, dass 50% aller häuslichen Gewalttaten von Frauen verübt werden. Hier der Artikel von M._Strauss-2009

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