Die Finanzierung ist denn auch das größte Problem, warum die Täterarbeit bisher nicht flächendeckend in dem erforderlichen Umfang angeboten wird, obwohl qualifiziertes Personal grundsätzlich zur Verfügung stünde. Sämtliche Projekte in Nord- und Osthessen sind oder werden durch knappe kommunalisierte Mittel finanziert, die ein größeres Engagement nicht zulassen. Dies ist gerade auch unter dem Aspekt des Kinder- und Opferschutzes nur schwer nachzuvollziehen.Das Aktionsbündnis unterstützt daher mit starkem Votum die (Mit-)Finanzierung einer professionellen Täterarbeit auch durch die Bereitstellung von Landesmitteln, die allerdings nicht zu einer Mittelkürzung bei der Frauenarbeit führen darf. Dabei sollten die hierbei gewonnenen Erkenntnisse langfristig begleitet und wissenschaftlich evaluiert werden.
Häusliche Gewalt: Kaum innovative Therapieangebote
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