Die Berliner CDU wirft der Regierung Untätigkeit vor, so zumindest meldet es der Tagesspiegel.
Zitat:
Nur einzelne Aspekte des schwierigen Themas wurden im Landesparlament inzwischen debattiert. Dazu gehört die häusliche Gewalt gegen Frauen und der Umgang mit Schwellen- und Intensivtätern. Auch da richtete sich der Fokus auf die besonderen Verhältnisse in den Migrantenfamilien. In ihrem Antrag, der sich mit gewaltbereiten männlichen Jugendlichen befasst, fordert die CDU besondere Schul- und Freizeitangebote in Problemkiezen, eine engere Zusammenarbeit von Erziehern, Lehrern und Eltern, eine genauere Beobachtung auffälliger Jugendlicher, spezielle Hilfen zur Erziehung und mehr Geld für Förderprojekte. Bis Ende des Jahres, so die Forderung, solle der Senat Bericht erstatten. Aber der Antrag schmort in den Fachausschüssen …
Anlass für die parlamentarische Initiative der Union ist die vom Tagesspiegel jetzt bekannt gemachte Studie der Landeskommission gegen Gewalt, in der die Probleme und Erziehungsmaßstäbe von Migrantenfamilien untersucht wurden.
Sie kam zu dem Ergebnis, körperliche Züchtigungen und traditionell-autoritäre Erziehung seien eine maßgebliche Ursache für die Gewaltbereitschaft männlicher Kinder und Jugendlicher.
Die Studie wurde Ende August in einer Tagung mit Vertretern des Senats, Migrantenorganisationen und Wissenschaftlern ausgewertet.
Der Senat hat aber bislang darauf verzichtet, die passenden Schlussfolgerungen daraus zu ziehen.
Es wäre schön, wenn die geschlagenen Jungen erst einmal als Opfer ernst genommen würden und nicht gleich wieder zu potentiellen Tätern gemacht würden. Dann würden sie die notwendige Hilfe erhalten, womöglich sogar eine für Jungen “passende” Hilfe.
Sonst:

